Geschichte des deutschen Ordens - Kreuzfahrergemeinschaft Damiette

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Geschichte des deutschen Ordens

 
Der Deutschorden
 
 
Orden der Brüder vom Deutschen Haus Sankt Mariens in Jerusalem
 
Ordo fratrum domus Sanctae Mariae Teutonicorum Ierosolimitanorum


 
 
1190 in einem Feldhospital, von Lübecker und Bremer Kaufleuten während des dritten Kreuzzuges im Heiligenland, bei einer Belagerung vor Akkon gegründet. Papst Innozenz der III. Hat am 19. Februar 1199 die Umwandlung von einer Spitalgemeinschaft in einen Ritterorden genehmigt und die Ordensregeln der Hospitaliter und Templerregeln übergeben. Nach der Erhebung von der Spitalgemeinschaft zum geistlichen Ritterorden engagierten sich die Mitglieder während des 13. Jahrhunderts im Heiligen Römischen Reich, im Heiligen Land, dem mediteranen Raum, sowie in Siebenbürgen und ebenfalls bei der deutschen Ostkolonisation. Dies führte zu mehreren Niederlassungen verschiedenster Dauer. Eine Zentrale Rolle spielte der im Baltikum gegründete Deutschordensstaat. Er umfasste im 14. Jahrhundert ein Gebiet von rund 200.000 Quadratkilometer.


 
 
Mitgliederstruktur und Verbreitung des Ritterordens im Hochmittelalter

 
 
Ritterbrüder; Die militärische Kraft des Ordens:

 
Jeder zum Ritter geschlagene Mann konnte in der Anfangszeit mit der Profess unter dem Beistand eines glaubwürdigen Bürgen zum Ordensritter avancieren.

 
 
Priesterbrüder:

Den Ordenspriester oblag die Einhaltung der Liturgie und die durchführung sakraler Handlungen.
Desweiteren waren die Priesterbrüder aufgrund ihrer schriftkundlichen Bildung Verwendung als Chronisten oder Kanzleibeamte der Ordensgebieter.
Sie waren auf dieses Wirkungsspektrum beschränkt jedoch stammen aus diesen Reihen ebenso die Ordensbischöfe.

 
 
Sariantbrüder:

Es handelte sich um bewährte nichtadelige Laien, die als leichtbewaffnete Kämpfer, Kurriere oder untergeordnete Verwaltungsbeamte dienten.

 
 
Dienende Halbbrüder:

Diese Gruppe erledigte niedere Arbeiten in Hof und Haushaltung,versahen aber auch Wachdienste.
 
 
 
Neben dem militärischen Aspekt blieben Krankenpflege und Armenfürsorge die wichtigsten Schwerpunkte der Ordenstätigkeit. Durch Schenkungen und Erbschaften fielen den Ordensrittern beträchtlicher Landbesitz und Zahlreiche Hospitäler zu. Letztere wurden von den Ordenspriestern und Halbbrüdern weiter betrieben. Die Spendenbereitschaft des Feudaladels bildet sich aus dem Weltbild des frühen 13. Jahrhunderts, durch die Spenden versuchte man sein Seelenheil zu erkaufen.
 
 
1221 gelang es dem Orden durch ein päpstliches Generalprivileg, seine volle Exemtion von der Diözesengewalt der Bischöfe zu erlangen. Der Orden war kirchlich papstunmittelbar und somit Johanniter und Templer gleichgestellt. Seitens dieser Gemeinschaften wurde der Orden mit zunehmender Skepsis betrachtet, nicht zuletzt wegen seinen Erwerbungen. 1210 legten die Templer Protest bei Innozenz III gegen die weißen Mäntel des Deutschordens ein. 1220 kam durch Papst Honorius III. Endgültig die bestätigung zum Tragen des weißen Mantels.


 
 
Zeitstrahl des Ordens bis 1291:

 
1197 Hospital in Barletta
 
1200 Spital in Halle
 
Auf einem durch Schenkung übereigneten Gelände westlich der Stadt gründeten Ordensmitglieder St. Kunigunden, das nach der heiliggesprochenen Kaiserin Kunigunde, der Gemahlin Heinrichs II.
 
1218 Einsatz eines Landkomturs für Deutschland
 
1228/29 vorbehaltlose Unterstützung der Kreuzfahrt von Kaiser Friederich II. An der Hochmeister Hermann von Salza maßgeblich beteiligt war.
 
 
Dies brachte dem Orden die Lehnsexemtion ein. Dieses wichtige Privileg löste ihn zwar nicht aus dem Lehnsverband des Königreiches Jerusalem, befreite ihn aber von allen Verpflichtungen diesem gegenüber. Dieser Verzicht des Königreichs Jerusalem auf alle königlichen Rechte ist ohne Beispiel. Kaiser Friedrich II., zugleich infolge seiner Hochzeit mit Isabella von Brienne König von Jerusalem, wünschte den Orden an herausragender Stelle in seine imperiale Politik zu integrieren. Die umfassende Privilegierung ist auf das Wirken Hermanns von Salza zurückzuführen, eines der bedeutendsten Berater und Diplomaten des Kaisers. Friedrich gewährte dem Orden noch eine Reihe weiterer Privilegien, so bereits 1226 die Goldbulle von Rimini.
 
 
1220 erwarb man die Burg Monfort
 
1229 Herrschaft Toron
 
1257 Herrschaft Schuf
 
1261 Burg Toron in Banyas
 
1291 Ende des militärischen Engagement des Ordens im Heiligen Land
 
 
 
 
 
Quelle: www.wikipedia.de
 
           
 
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